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Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle bekam man die Information, dass nicht nur die BMA sondern auch die CO²-Löschanlage ausgelöst hat und die betroffene Halle nun mit CO² geflutet wäre. Weiter gab es die Info, dass noch zwei Personen in der Halle wären. Diese würden sich wahrscheinlich auf einer Scherenhebebühne befinden. Sofort wurden 2 Trupps unter Atemschutz (ATS) zur Menschenrettung in die betroffene Halle geschickt. Vom zwischenzeitlich eingetroffenen LF16 rüstete sich ein weiterer Trupp mit ATS aus. Als die Meldung kam, Personen gefunden, wurde dieser Trupp zur Rettungsunterstützung, mit einer Steckleiter, in die Halle geschickt. Parallel begannen die anderen Einsatzkräfte mit Belüftungsmaßnahmen. Hierbei kamen sowohl der Elektro- als auch der Motorlüfter zum Einsatz. Die Leitstelle verständigte, nachdem sie die Lagemeldung erhalten hatte, dass auch die CO²-Anlage auslöste, den Kreisbrandmeister. Dieser veranlasste dann die Alarmierung der Werkfeuerwehr ZG mit Chemiefachberater und die FW Salach mit einem Messtrupp. Die geretteten Personen wurden von den ATS-Trupps ins freie verbracht, wo umgehend mit Reanimationsmaßnahmen von Seiten der FW begonnen wurde. Sie unterstützte dann weiter den Rettungsdienst. An der Einsatzstelle und in unmittelbarer Umgebung wurden immer wieder CO²-Messungen durchgeführt. Man wollte ganz sicher sein, dass keine weiteren Personen durch das CO² in Gefahr kommen. Als sich das CO² in den Hallen soweit verflüchtigt hatte und auch die Messgeräte keinen nennenswerten Wert mehr anzeigten, war der Einsatz der Feuerwehren beendet. Für die FW Gingen war dies um 19:48 Uhr. Von Gingen waren 20 Kräfte im Einsatz, davon 6 in Bereitschaft.

M.Dl.

zum Video Beitrag der Filstalwelle vom 18.09.2018