Von der Leitstelle erfuhr man, dass wohl kurz vor dem Bahnhof, in Fahrtrichtung Stuttgart, eine Person von einem Zug erfasst worden wäre. Fast zeitgleich zur Alarmierung der FW Gingen wurde auch die FW Geislingen alarmiert. Diese hat eine spezielle Ausrüstung für Bahnunfälle. Gingen rückte  innerhalb kürzester Zeit mit dem HLF, LF16 und MTW ab. Nach dem Eintreffen der Kräfte begann man mit der Erkundung. Der Bahnkörper konnte zunächst  noch nicht betreten werden, da die Meldung der DB fehlte, dass die Strecke komplett gesperrt ist. Trotzdem konnte die Person ausfindig gemacht werden. Es kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die Besatzung des LF16 kümmerte sich um den Lokführer und die Fahrgäste im Zug. Neben ihrer sonstigen Tätigkeit musste die FW die Einsatzstelle auch gegen nicht am Einsatz beteiligte Personen abschirmen. Auch wurde sie von einem, in der Nähe der Bahnanlage, frei laufendem Hund beschäftigt. Dieser konnte eingefangen werden. Wie es sich später heraus stellte, gehörte er zu der verunfallten Person. Er wurde dem Tierheim Geisl.- Türkheim übergeben. Nachdem alle polizeilichen Ermittlungen abgeschlossen waren, half die FW noch bei der Bergung der Person. Neben der FW waren auch im Einsatz: Der Rettungsdienst mit RTW und NEF, Polizei, Kripo, Bahnpolizei, Notfallmanager der DB und der Notfallmanager des Kreises GP. Der Einsatz war um 12:15 Uhr beendet. Anwesende Kameraden: 31 Einsatzkräfte, davon 10 in Bereitschaft.
M.Dl.