Als Übungsobjekt diente der evangelische Kindergarten. Dort wurde angenommen, dass es zu einem Küchenbrand gekommen wäre. Der Kindergarten wurde von den Erzieherinnen geräumt. Bei der Kontrolle der Kinder stellte sich jedoch heraus, dass noch sieben fehlen. Einsatzleiter (EvD) Frieder Honold kam mit dem MTW als erster zur Einsatzstelle. Dort wurde er über den Sachverhalt informiert. Als erstes Löschfahrzeug traf das HLF, unter Gruppenführer (GF) Kristian Vetter, ein. Er wurde vom EvD über die Lage informiert und eingewiesen. Sofort ließ der GF zwei Trupps unter Atemschutz (ATS), über den Haupteingang, in das Gebäude zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vorgehen. Der dritte Trupp baute derweil die Wasserversorgung auf und nahm dann ein B-Rohr zur Riegelstellung vor. Vom eingetroffenen LF16 kam ein weiterer ATS-Trupp zum Haupteingang. Diesen Befehl hatte der GF Enrico Eggert bereits auf der Anfahrt vom EvD erhalten. Weiter ließ E.Eggert die zwei anderen Trupps die Wasserversorgung aufbauen und anschließend einen Löschangriff, sowie eine Riegelstellung, durchführen. Die Mannschaft des LF8, welches unter GF Thomas Stammler ausgerückt war, übernahm die Abnahme und Betreuung der geretteten Kinder. Diese wurden über den Seiteneingang nach draußen gebracht. Auch baute ein Trupp das Flutlichtstativ zur Ausleuchtung auf. Nachdem die Meldungen „alle Personen gerettet“ und „Feuer aus“ kamen, folgte der Befehl „Wasser halt“. Die Hauptübung endete da. Kommandant Reinhold Schauer begrüßte die zahlreichen Zuschauer und die FW-Kameraden. Er übergab dann das Wort an F.Honold, der die Übung, gegenüber den Zuschauern, kurz erläuterte. Kommandant Jörg Wagner aus Geislingen, der in Vertretung von Kreisbrandmeister  Prof.Dr.Ing. Michael Reick gekommen war, bestätigte den Kameraden einen guten Übungsverlauf. Er lobte den Einsatz der Kameraden. Bürgermeister Marius Hick war ebenfalls voll des Lobes. Er bedankte sich für den unendlichen Einsatz den die Kameraden zum Schutz der Gingener Bevölkerung aufbringen. Auch hielt er fest, dass die FW immer sehr schnell am Ort des Geschehens eintreffe und somit schnell mit den nötigen Maßnahmen beginnen können. In seinen Schlussworten sagte Kdt. Schauer, dass nächstes Jahr bei der Hauptübung vielleicht schon das neue Löschfahrzeug, welches die Gemeinde bereits in Auftrag gegeben hat, in Aktion zu sehen sein wird.
M.Dl.